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Was will ich mehr |
| Cosa voglio di più |
| Filmladen |
| 28. Juni (Preview im Rahmen der Settimana del Cinema Italiano) |
| Italien/Schweiz 2010 |
| Drama/Erotik, ab 14 Jahren |
| Farbe, 121 Minuten, Cinemascope |
| OmU (italienisch mit deutschen Untertiteln) |
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Silvio Soldini
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Silvio Soldini, Doriana Leondeff, Angelo Carbone
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| Alba Rohrwacher (Anna), Pierfrancesco Favino (Domenico), Giuseppe Battiston (Alessio), Teresa Saponangelo (Miriam), Monica Nappo (Chicca), Tatiana Lepore (Bianca), Sergio Solli (Domenicos Schwiegervater), Gisella Burinato (Tante Ines), Gigio Alberti (Dr. Morini), Fabio Troiano (Bruno), Francesca Capelli (Agnese, jung), Danilo Finoli (Ciro, jung), Martina de Santis (Isa), Leonardo Nigro (Vincenzo), Mauro Marino (Annas Vater), Adriana de Guilmi (Annas Mutter), Raffaella Onesti (Vincenzos Mutter), Teresa Acerbis (Eliana), Clelia Piscitello (Domenicos Schwiegermutter), Ninni Bruschetta (Domenicos Bruder), Bindu de Stoppani (Enrica), Carla Chiarelli (Carla), Claudia Coli (Monica) |
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Ramiro Civita
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| Giovanni Venosta |
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Anna kann eigentlich zufrieden sein mit ihrem Leben. Im Job läuft alles rund, ihr Lebensgefährte ist sympathisch und möchte Nachwuchs. Doch ein süditalienischer Kellner hat es ihr angetan. Bald landen die beiden im Stundenhotel. Der fantastische Sex reicht Anna irgendwann nicht mehr, sie will eine Beziehung. Alles wir komplizierter. Denn ihr Liebhaber hat eine eifersüchtige Frau und zwei Kinder ... Starkes Beziehungsdrama von Silvio Soldini (Brot und Tulpen).
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Eigentlich sollte Anna zufrieden mit ihrem Leben sein: Sie hat einen guten, sicheren Bürojob, gute Freunde und einen etwas unscheinbaren Lebensgefährten, der sie innigst liebt. Alles scheint seinen Gang zu gehen - nicht besonders aufregend, aber in geregelten Bahnen. Nachdem ihre Schwester ein Baby bekommen hat, scheint nun auch Anna für ein Kind bereit zu sein, das ihr Leben endgültig festigen würde. Doch dann begegnet ihr auf einer Betriebsfeier der Kellner Domenico, der mit seinem südländischen Äußeren in Annas Mailand wie ein Fremdkörper wirkt. Auf den ersten Blick könnten zwei Menschen kaum unterschiedlicher sein, und gerade deswegen kann Anna nicht aufhören, an Domenico zu denken. Bald beginnt eine leidenschaftliche Affäre, die auf wenige Momente beschränkt ist. Denn auch Domenico steckt in einer Beziehung, ist verheiratet, hat zwei Kinder. Auch er lebt ein oberflächlich betrachtet erfülltes Leben, hat einen Job und eine ihn liebende Familie...
Keine verhängnisvolle Affäre, sondern eine alltägliche erzählt Silvio Soldini in diesem erwachsenen Beziehungsdrama, das in Thema und Machart Ähnlichkeiten zu Intimacy aufweist. Silvio Soldini will keine großen Dramen, nichts Exorbitantes. Er zeigt das Wirklichkeitsnahe, das Laufende, das Alltägliche, das Unumgängliche. Das allerdings mit intensiver Leidenschaft. Die Unterschiedlichkeit und mögliche Vielfalt der Liebe wird ausgespielt: diejenige zum Lebens- oder Ehepartner, diejenige zu den Kindern, diejenige zum oder zur Geliebten. Soldini verhehlt nicht, dass das alles realistisch und lebensgewöhnlich ist. Offen und ehrlich. Der Film ist eine berührende Mischung aus Tiefgründigkeit und Leidenschaft und besticht durch hervorragende Darsteller.
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