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The Tree of Life
The tree of Life
Filmladen
ab 17. Juni
USA 2011
Drama/Fantasy, ab 14 Jahren
Farbe, 138 Minuten
OmU (englisch mit deutschen Untertiteln) und deutsche Fassung

Terrence Malick

Terrence Malick

Brad Pitt (Mr. O'Brien), Sean Penn (Jack), Jessica Chastain (Mrs. O'Brien), Hunter McCracken (Jack, jung), Laramie Eppler (R.L.), Tye Sheridan (Steve), Fiona Shaw (Großmutter), Jessica Fuselier (Guide), Nicolas Gonda (Mr. Reynolds), William Wallace (Architekt), Jackson Hurst (Onkel Ray), Kelly Koonce (Pater Haynes), Bryce Boudoin (Robert), Jimmy Donaldson (Jimmy), Kameron Vaughn (Cayler), Cole Cockburn (Harry Bates), Dustin Allen (George Walsh), Brayden Whisenhunt (Jo Bates), Joanna Going (Jacks Frau), Savannah Welch (Mrs. Kimball), Tamara Jolaine (Mrs. Stone), Julia M. Smith (Beth), Samantha Martinez (Samantha), Anne Nabors (Rue), Christopher Ryan (Gefangener), Michael Showers (Mr. Brown), Kimberly Whalen (Mrs. Brown), Margaret Ann Hoard (Jane), Hudson Long (Mr. Bagley), Michael Dixon (Dusty Walsh)

Emmanuel Lubezki

Alexandre Desplat
Goldene Palme Cannes 2011!

Texas in den 60er-Jahren: Hinter einer sauberen Kleinbürger-Fassade wird Jack O'Brien zwischen den grundverschiedenen Positionen seiner Eltern aufgerieben. In einer Sinfonie berauschender Bilderfolgen stellt sich Terrence Malick anhand der Geschichte einer Kindheit in Amerika den großen Fragen des Wunders Leben. Sean Penn und Brad Pitt spielen die Hauptrollen in diesem außergewöhnlichen Film.

Texas in den 60er-Jahren: Hinter der sauberen Kleinbürger-Fassade wird Jack O'Brien zwischen den grundverschiedenen Positionen seiner Eltern aufgerieben. Von seiner Mutter (Jessica Chastain) hat er seine außergewöhnliche Begabung geerbt, dank der er seinem Umfeld mit empathischem Verständnis begegnet. Sein Vater (Brad Pitt) jedoch will den Sohn mit unnachgiebigen Methoden auf einen harten Überlebenskampf in einer gnadenlosen Welt einstimmen. Als er sich im Verlauf seiner Adoleszenz mit Leid und Tod konfrontiert sieht, scheinen sich die düsteren Prophezeiungen seines Vaters zu bestätigen. Als erwachsener Mann (Sean Penn) hat Jack längst jede Zuversicht verloren. Verzweifelt sucht er nach einer Erkenntnis, nach einer Sinnhaftigkeit hinter dem Elend des menschlichen Daseins. Dann, aus heiterem Himmel, erlebt er ein wahrhaftiges Wunder ...
Der ambitionierteste Film seit langem. In einer Sinfonie berauschender Bilderfolgen stellt sich Terrence Malick anhand der Geschichte einer Kindheit in Texas den großen Fragen des Wunders Leben. THE TREE OF LIFE ist ein einzigartiges Erlebnis, ein kosmischer Trip, der erfühlt und erspürt werden will und erst dann intellektuell aufgearbeitet. Man muss sich auf seine entfesselten Bildfolgen einlassen, begleitet von klassischer Musik, sich in die Höhe schraubenden Chorälen und eingestreuten Kommentaren verschiedener Figuren aus dem Off, die mit ganz simplen Aussagen oder Fragen ihr Innerstes offenbaren. Natürlich finden sich auch Malicks stetige Themen wieder: der Mensch, der von der Gnade abgefallen ist; die Unschuld, die auf dem schmerzhaften Weg zum Erwachsensein auf der Strecke bleibt; die Natur, die dem menschlichen Treiben ungerührt zusieht, als müsste sie schmunzeln ob des Lärms und der Raserei, die am Ende doch nichts zu bedeuten haben.
Jack und wie er die Welt sieht, immer seinem jeweiligen Alter entsprechend. Unbeeindruckt von kommerziellen Zwängen, ist Terrence Malick mit THE TREE OF LIFE eine poetische Betrachtung gelungen, die von der Unmöglichkeit erzählt, die menschliche Existenz mit der Harmonie der Natur in Einklang zu bringen. Brad Pitt und Sean Penn spielen die Hauptrollen.