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Almanya |
| Almanya- Willkommen in Deutschland |
| Filmladen |
| 13. Mai bis 22. Juni |
| Deutschland 2010 |
| Komödie, ab 8 Jahren |
| Farbe und SW, 97 Minuten, Cinemascope |
| deutsche Originalfassung (teilweise untertitelt) |
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Yasemin Samdereli
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Nesrin Samdereli, Yasemin Samdereli
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Vedat Erincin (Hüseyin, alt), Fahri Yardim (Hüseyin, jung), Lilay Huser (Fatma, alt), Demet Gül (Fatma, jung), Rafael Koussouris (Cenk), Aylin Tezel (Canan), Denis Moschitto (Ali), Petra Schmidt-Schaller (Gabi), Aykut Kayacik (Veli, alt), Aycan Vardar (Veli, jung), Erkan Karacayli (Muhamed, alt), Kaan Aydogdu (Muhamed, jung), Siir Eloglu (Leyla, alt), Aliya Artuc (Leyla, jung), Arnd Schimkat (Polizist), Antoine Monot, Jr. (Nachbar), Axel Milberg (deutscher Beamter), Oliver Nägele (Politiker), Jule Ronstedt (Lehrerin), Tim Seyfi (Gemüsehändler), Walter Sittler (Mann im Krämerladen), Aglaia Szyszkowitz (Ärztin), Katharina Thalbach (Frau im Bus), Saskia Vester (Nachbarin)
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| Ngo The Chau |
| Gerd Baumann |
| Deutscher Filmpreis 2011 (Bestes Drehbuch) |
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Erfrischende Multikultikomödie um einen türkisch-deutschen Familienverband, der auf die Probe gestellt wird, als der Patriarch eines Tages beschließt, dass der Clan (nach Jahrzehnten in Deutschland) wieder in die Türkei zurückkehren soll.
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»Wer oder was bin ich eigentlich Deutscher oder Türke?« Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk Yilmaz, als ihn beim Fuß-ball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaft wählen. Um Cenk ein wenig zu trösten, erzählt ihm seine 22-jährige Cousine Canan die Geschichte ihres Großvaters Hüseyin, der Ende der 60er-Jahre als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland kam und später Frau und Kinder nach »Almanya« nachgeholt hat. Seither ist viel Zeit vergangen und Deutschland längst zur Heimat der Familie geworden. Doch eines schönen Abends überrumpelt Hüseyin bei einem großen Familientreffen seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle nun mit allen zusammen in ihre alte Heimat fahren. Da stellt sich allerdings für einige die Frage, wo eigentlich die Heimat ist. Doch Widerspruch wird nicht geduldet, und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen, bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt ...
ALMANYA erzählt mit viel Humor und Einfühlungsvermögen die Geschichte einer türkischen Familie, die vor vier Jahrzehnten ihre Heimat Türkei verließ, um als Gast-arbeiter das deutsche Wirtschaftswunder zu unterstützen. Der persönliche Film der Samdereli-Schwestern beruht zum Teil auf eigenen Erlebnissen, die den Zuschauer auf unterhaltsame Weise an einer großen kultur- und generationenübergreifenden Familiengeschichte zwischen Orient und Okzident teilhaben lassen. Dabei spielen sie mit Klischees, Sitten und Gebräuchen, wobei sowohl Türken als auch Deutsche nicht verschont bleiben, vor allem die Alemannen, die mit hängenden Mundwinkeln durchs Leben schleichen, in der U-Bahn über Migranten mosern und mit großem Genuss Stempel auf Formulare knallen, während der Südländer meistens variantenreich speist, sich augenzwinkernd selbst auf die Schippe nimmt und fröhlich tanzt. Nicht immer, aber sehr oft sind die Überspitzungen einfach witzig, wenn beispielsweise die Kinder Weihnachten feiern wollen, die Mutter jedoch von Christbaum samt Bescherung keine Ahnung hat, oder die fruchtbare Beziehung der Enkelin mit einem Engländer den trockenen Kommentar hervorruft, »hätte es nicht wenigstens ein Deutscher sein können?«.
Ein famoses Leinwandvergnügen mit politisch-moralischer Ernst-haftigkeit, das erzählt, was es bedeutet, fremd zu sein getreu dem Zitat von Max Frisch: »Wir riefen Arbeitskräfte, es kamenMenschen.«
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