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Das ganze Leben liegt vor dir
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| Tutta la vita davanti |
| Open-Air-Kino im Burghof (13. August) |
| Poly-Film |
| Italien 2009 |
| Komödie, ab 14 Jahren |
| Farbe, 116 Minuten, Cinemascope |
| italienische Originalfassung mit deutschen Untertiteln |
| Paolo Virzì |
| Francesco Bruni, Paolo Virzì |
| Isabella Ragonese (Marta), Micaela Ramazzotti (Sonia), Sabrina Ferilli (Daniela), Valerio Mastandrea (Giorgio Conforti), Elio Germano (Lucio 2), Massimo Ghini (Claudio), Mary Cipolla (Martas Mutter), Giulia Salerno (kleine Lara), Tatiana Farnese (Senora Franca), Caterina Guzzanti (Fabiana Lanza Campitelli), Valentina Carnelutti (Maria Chiara), Paola Tiziana Cruciani (Sonias Mutter), Niccolo Senni (Sebastiano Mangiarotti) |
| Nicola Pecorini |
| Franco Piersanti |
| 5 Nominierungen für David di Donatello Award 2009, 2 italienische Golden Globes 2009, Preis der italienischen Filmkritik 2009 (Beste Regie, Beste Nebendarstellerin) u.a. |
| http://www.dasganzelebenliegtvordir.de |
| Temporeiche, pointierte Satire aus Italien über das moderne Arbeitsleben: Eine junge Uni-Absolventin durchlebt die Horrorbandbreite eines Arbeitsplatzes im Callcenter ... |
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Eine temporeiche, pointierte Satire aus Italien über das moderne Arbeitsleben: Marta (Isabella Ragonese) hat ihr Philosophiestudium erfolgreich abgeschlossen und macht sich enthusiastisch auf die Suche nach einem Job. Sie hat, wie ihre Mutter sagt, ihr ganzes Leben noch vor sich. Doch bald muss sie enttäuscht feststellen, dass die Welt nicht auf sie gewartet hat. Durch Zufall lernt sie das kleine Mädchen Lara kennen, das gemeinsam mit seiner Mutter Sonia (Micaela Ramazzotti) einen Babysitter sucht. Marta sind die beiden sofort sympathisch, und so werden die drei ein Team. Als im Callcenter ein Job in der Vormittagsschicht frei wird, gibt sich Marta einen Ruck und probiert den Job aus. Ein wenig befremden sie die allmorgendlichen Motivationsgesänge und -choreografien, aber sie lässt sich auf das Abenteuer ein, um das Treiben im Callcenter verstehen zu lernen. Bald entdeckt sie ihr Talent im Umgang mit Menschen und macht ihren Job als Telefonistin so gut, dass sie schnell die Aufmerksamkeit ihrer Vorgesetzen auf sich zieht. Dann überschlagen sich plötzlich die Ereignisse ...
Eine bezaubernde Entdeckung der internationalen Festival-Szene. Ein italienischer Film, der so unitalienisch und italienisch zugleich ist, als hätte man Woody Allen mit Roberto Benigni kombiniert. Paolo Virzì verbindet Traumwelten und Realität, zitiert Fellini und Monicelli, persifliert gleichzeitig das moderne Italien auf das Schärfste. Dabei behält er immer einen leichtfüßigen, entspannten Ton. Dieser Film ist alles in einem: Gesellschaftskritik, leichte Unterhaltung und Kunststück! Virzì zeigt das Italien der Fernsehshows, der Schönheitsoperationen und Klatschblätter, der Motivationsgesänge; ein Italien, das mittlerweile amerikanischer ist, als es Amerika jemals war.
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