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Ein russischer Sommer |
| The Last Station |
| Open-Air-Kino im Burghof (4. August) |
| Warner Bros. |
| Deutschland/Russland/GB 2009 |
| Drama/Biopic, ab 10 Jahren |
| Farbe, 110 Minuten, Cinemascope |
| deutsche Fassung |
Michael Hoffman |
| Michael Hoffman nach Jay Parini |
| Helen Mirren (Sofia Tolstoi), Christopher Plummer (Leo Tolstoi), James McAvoy (Valentin Bulgakov), Paul Giamatti (Vladimir Chertkov), Anne-Marie Duff (Sascha), Kerry Condon (Mascha), John Sessions (Duschan), Patrick Kennedy (Sergejenko), Tomas S. Spencer (Andrej Tolstoi), Lars Jörman (junger Tolstoi), Christian Gaul (Ivan), Wolfgang Häntsch (Priester), David Masterson (Reporter), Anastasia Tolstoj (trauerndes Mädchen), Nenad Lucic (Vanja) |
Sebastian Edschmid |
| Sergej Jewtuschenko |
| 2 Oscarnominierungen 2010, Beste Darstellerin Filmfest Rom 2009 u. a. |
| http:///www.einrussischersommer-derfilm.de |
| Episches Drama um die letzten Tage des Schriftstellers Leo Tolstoi, der in dieser Zeit zwischen Liebe und Leidenschaft, Revolution und Intrige, Familie und Freunden hin- und hergerissen wird. |
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Der englische Regisseur Michael Hoffman hat sich eines spannenden Themas angenommen und mit exzellenten Darstellern in Szene gesetzt: Die Ehe von Leo Tolstoi und seiner Frau Sofia, die vor allem in ihren letzten Jahren und Monaten voller Dramatik war und bereits Stoff für Romane und biografische Publikationen geliefert hat. In diesem letzten Sommer ihrer stürmischen Beziehung eskaliert das Verhältnis zwischen dem Schriftsteller und seiner eifersüchtigen, von Verlustängsten gepeinigten Frau, die zudem fürchtet, dass ihr Mann seinem größten Verehrer und Begleiter, Vladimir Chertkov, einen Großteil des Vermögens vermacht vor allem die Rechte an seinem Werk. Tolstoi flieht aus der klaustrophobischen Enge seiner Ehe und stirbt am Bahnhof von Astapowo. In beeindruckender Bilderflut und breiter Epik entwirft Michael Hoffman das Porträt des berühmten Schriftstellers und das einer Gesellschaft zwischen Revolution und Restauration. Hervorragend Helen Mirren und Christopher Plummer in einer großen Performance.
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