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Me Too - wer will schon normal sein? |
| Yo también |
| Open-Air-Kino im Burghof (26. Juli) |
| Filmladen |
| Spanien 2009 |
| Drama/Romanze, ab 14 Jahren |
| Farbe, 103 Minuten |
| Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln |
Antonio Naharro, Álvaro Pastor |
| Antonio Naharro, Álvaro Pastor |
| Lola Dueñas (Laura), Joaquín Perles (Pepe), Teresa Arbolí (Rocío), Pepe Quero, Roma Calderón, Tania Román, Pablo Pineda (Daniel), Maria Bravo (Reyes) |
Alfonso Postigo |
| Guille Milkyway |
| Goya 2010 (Beste Darstellerin, Beste Musik), Bester Darsteller und Beste Darstellerin San Sebastián 2010, Nominierung für Großen Preis der Jury Sundance Film Festival 2010 u.a. |
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| Preisgekrönte, gefühlvolle Liebesgeschichte zwischen einem hoch talentierten Mann mit Down Syndrom und seiner Arbeitskollegin. |
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Daniel ist es gewöhnt, dass andere ihm wenig zutrauen und ihn verstohlen anschauen. Er hat ein klitzekleines Chromosom zu viel - Daniel ist mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen. Als erster mit diesem Handicap in Europa schließt er ein Hochschulstudium ab und muss dennoch jeden Tag um Anerkennung und gegen falsches Mitleid kämpfen. Als Sozialpsychologe in Sevilla verliebt sich in seine Kollegin, die ihn erst als guten Freund akzeptiert und dann (sehr zögerlich) als sexuellen Partner. Ihre Umwelt reagiert mit Unverständnis oder gar Abwehr auf diese Beziehung. Und auch Laura fragt sich, warum gerade ich? Seine Antwort: "Weil du mir das Gefühl gibst, normal zu sein"...
Mit Warmherzigkeit, Ehrlichkeit, Menschlichkeit und Respekt erzählen die Regisseure Antonio Naharro und Alvaro Pastor die gefühlvolle Liebesgeschichte zwischen einem hoch talentierten Mann mit Down Syndrom und seiner Arbeitskollegin. Vorurteile, Ressentiments und eingefahrenen Verhaltensweisen werden kräftig durchgeschüttelt. Das Regie-Duo findet die richtige Balance zwischen befreiendem Lachen und leiser Traurigkeit und beantwortet die Frage nach Normalität auf sehr unkonventionelle und bewegende Weise. Naharro und Pastor zeigen einen Menschen in großer emotionaler Einsamkeit, der sich nirgends zugehörig fühlt und trotzdem den Sprung in das große Gefühl wagt - ohne Netz und doppelten Boden. Genau aus dieser Ambivalenz schöpft der Film seine Überzeugungskraft und Stärke.
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