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Wie im Himmel
Så som i himmelen
Open-Air-Kino im Burghof (25. Juli)
Poly-Film
Schweden 2004
Drama, ab 12 Jahren
Farbe, 130 Minuten
deutsche Fassung

Kay Pollak

Kay Pollak, Anders Nyberg, Ola Olsson, Carin Pollak, Margaretha Pollak

Michael Nyqvist (Daniel Dareus), Frida Hallgren (Lena), Helen Sjöholm (Gabriella), Lennart Jähkel (Arne), Ingela Olsson (Inger), Niklas Falk (Stig), Per Morberg (Conny), Ylva Loof (Siv), Andre Sjoberg (Tore), Mikael Rahm (Holmfrid), Barbro Kollberg (Olga), Axelle Axell (Florence), Lasse Pettersson (Erik), Ulla-Britt Norrman-Olsson (Amanda), Nils-Anders Wallgarda (Gordon), Lotten Wallgarda (Jennifer), Mircea Krishan (Agent), Kristina Törnqvist (Mutter)

Harald Gunnar Paalgard

Stefan Nilsson
Oscarnominierung 2005

Gefühlskino aus Schweden: Der international renommierte Dirigent Daniel beendet nach einem körperlichen Zusammenbruch seine Karriere und zieht sich in das Dorf seiner Kindheit zurück. Dort lässt er sich überreden, den örtlichen Kirchenchor zu leiten - und steckt tatsächlich nach und nach die Dorfbewohner, vor allem die Frauen, mit seiner musikalischen Begeisterung an. Ein bittersüßes, humorvolles Drama.

WIE IM HIMMEL schildert die berührende und mitreißende Geschichte eines weltberühmten Musikers, der erst in der Arbeit mit einem kleinen Dorfchor Erfüllung und persönliches Glück findet: Der renommierte Dirigent Daniel Dareus kehrt nach einem Herzinfarkt in sein schwedisches Heimatdorf zurück. Eigentlich wollte er sich von der Welt zurückziehen, doch als er das Amt des Kantors antritt, findet er über seine Leidenschaft für die Musik auch zu den Menschen zurück. Bei seiner Arbeit mit dem bunt zusammengesetzten Chor der kleinen Gemeinde entfaltet sich vor ihm allmählich ein ganzer Mikrokosmos menschlicher Sorgen und Nöte, und er ist überglücklich, als er erkennt, dass er mit Hilfe der Musik einen Weg in die Herzen der anderen findet. Das ist die Erfüllung seines Traums, mit dem er vor Jahrzehnten aus dieser Gegend aufgebrochen war ...
Wie in Die Kinder des Monsieur Mathieu beflügelt das Singen im Chor die Menschen, weckt ungeahnte Kräfte und versetzt Berge. Man spürt in jeder Einstellung die ernsthafte Sorgfalt Pollaks. Unter anderen Umständen hätte man eine solche Geschichte als kitschig abgetan. Hier aber hält die Lust am Zuschauen solche Bedenken nieder, am Ende fließen Tränen. Aus einem unscheinbaren Stoff ist in epischer Fülle großes Gefühlskino entstanden.
»Bittersüß und intensiv.« (widescreen)