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Weltrevolution
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| Weltrevolution |
| Filmladen |
| Österreich 2008 |
| Dokumentarfilm Musik, ab 14 Jahren |
| Farbe, 90 Minuten |
| österreichische Originalfassung |
| Klaus Hundsbichler |
| Stefan Weber, Michael Sprenger, Klaus Hundsbichler |
| Stefan Weber, Heinz Nezissius, Chris Bauer, Joe Kolar, Peter Lössl, Hannes Seidl, Falco, Melinda Rabl, Schlomit Butbul, Ilse Weber u. v. a |
| Hannes Drapal, Klaus Hundsbichler |
| Drahdiwaberl |
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| http://www.weltrevolution-derfilm.at |
| Der Dokumentarfilm WELTREVOLUTION erzählt die Geschichte von Stefan Weber, der von ihm gegründeten Rockband „Drahdiwaberl“ und ihrem Traum von der Weltrevolution. Ein Stück Zeitgeschichte, das immer wieder Bezug auf politische und kulturelle Ereignisse der letzten 50 Jahre nimmt. |
WELTREVOLUTION ist ein Film mit und über Drahdiwaberl und ihren Begründer und Hauptdarsteller, Spiritus Rector und Sänger Stefan Weber (ein ehemaliger Mit-telschulprofessor für Zeichnen und Werken). Anno 1969 in Wien gegründet und bis heute existent, hat sich die Schock-/Rock-/ Anarcho-Musikgruppe längst Kult- und Legendenstatus erspielt. Die Wurzeln der Band liegen im Geist der Studentenrevolte, der außerparlamentarischen Opposition und des Wiener Aktionismus. Wegen ihrer nicht jugendfreien Bühnenshows und subversiven Radikalität waren Drahdiwaberl bald führende Exponenten der lokalen Subkultur. Vom ehemaligen Bandmitglied Falco bis hin zum Nr.-1-Hit Lonely (gemeinsam mit Lukas Resetarits), vom ersten Album Psycho-terror (1981) bis hin zu Gerichtsprozessen wegen Obszönität, Verunglimpfung religiöser Symbole und öffentlichen Gebrauchs von Schusswaffen hat Drahdiwaberl einige Einträge im Klassenbuch der österreichischen Populärkultur aufzuweisen. Und nun ein offiziöses Filmdokument, das diese Historie grell bebildert.
Knapp vierzig Jahre und eine Handvoll Skandale später sind die Idee, der Unterhaltungswert und der Live-Aktionismus der Band immer noch nicht begraben. Im Gegenteil: WELTREVOLUTION, eine mehr oder minder chronologische Dokumentation über den Werdegang, die unzähligen Akteure und die Ideologie von Drahdiwaberl, ist wie gehabt anarchisch, anarchistisch, grell, laut, geschmacklos, obszön, amüsant und definitiv politisch unkorrekt. Dass Stefan Weber anno 2005 das Silberne Ehrenzeichen der Stadt Wien und der »Amadeus« für sein Lebenswerk verliehen wurden, muss als konterrevolutionärer Ausrutscher in einer sonst makellosen Biographie betrachtet werden. |
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