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Wie ich das Ende der Welt erlebte
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| Cum mi-am petrecut sfârçitul lumii |
| Cinematograph |
| Rumänien/Frankreich 2006 |
| Drama, ab 12 Jahren |
| Farbe, 106 Minuten |
| OmU (rumänisch mit deutschen Untertiteln) |
| Catalin Mitulescu |
| Catalin Mitulescu, Andrea Valean |
| Doroteea Petre (Eva Matei), Timotei Duma (Lalalilu Matei), Ionut Becheru (Alexandru Vomicã), Jean Constantin (Onkel Floricã), Mircea Diaconu (Grigore Matei), Grigore Gonta (Ceausicã - Alexandru's Vater), Valentin Popescu (Musiklehrer), Nicolae Praida (Titi), Marius Stan, Marian Stoica, Corneliu Tigancu, Carmen Ungureanu, Cristian Vararu |
| Marius Panduru |
| Alexander Balanescu |
| Beste Darstellerin Cannes 2006, Un Certain Regard Berlinale 2007, Publikumspreis Filmfestival Innsbruck 2007 |
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Die 17-jährige Eva ist Gymnasiastin in Bukarest. Als sie mit ihrem Freund Alex eine Ceasescu-Büste zu Bruch bringt, wird sie in eine Umerziehungsanstalt geschickt und lernt den Dissidentensohn Andrej kennen. Gemeinsam planen sie die Flucht ... Coming-of-Age Story im zerfallenden Rumänien Ceaucescus.
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Eva lebt 1989, als der Eiserne Vorhang in Stücke zerfiel, mit ihren Eltern und dem siebenjährigen Bruder Lalalilu in einem Quartier von Bukarest. Sie ist Gymnasiastin und eine attraktive junge Frau. Als sie mit ihrem Freund Alex eine Ceaucesçubüste zerbricht, wird sie in eine Umerziehungsanstalt geschickt und lernt dort den Dissidentensohn Andrej kennen. Gemeinsam planen sie die Flucht, während Brüderchen Lalalilu zur gleichen Zeit einen Anschlag auf den Staatschef im Sinn hat.
Erfrischend, melancholisch und heiter ist dieser Blick auf ein Land, das sich aus der fortschreitenden globalen Zeitreise davongestohlen hatte. In seinem ersten Spielfilm greift der Rumäne Catalin Mitulescu auf eigene Erfahrungen zurück und gestaltet aus die-sen ein wunderbar stimmiges Zeitbild. Etwas Altes läuft aus, etwas Neues ist noch nicht da, aber die Menschen, sie leben, sie lieben, sie träumen. Der Filmemacher hütet sich davor, die bekannten Bilder zu wiederholen oder das zu zeigen, was wir aus den Nachrichtensendungen in Erinnerung haben mögen. Im Gegenteil: Er blickt dahinter und setzt ein Stück Alltag um eine Schülerin und ihren Bruder liebevoll in Szene. So wird die noch junge Vergangenheit gegenwärtig, lebendig in kleinsten Details, die den Alltag prägten, Liedern, die gesungen wurden, Mechanis-men, die die Gesellschaft auf die Dauer lähmten. Das Wohltuende an diesem Abgesang auf eine vergehende Epoche und ihre Politik: Die Menschen hatten eine Lebenslust, die ihnen Kraft gab und Träume.
Preis für die Beste Darstellerin für Doroteea Petre Cannes 2006, Un Certain Regard bei der Berlinale 2007 und Publikumspreis beim Filmfestival in Innsbruck 2007.
»Ein bewegender Film, der einen historischen Moment festhält, wie er im Herzen der Menschen erlebt wird.« (Le Parisien) |
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