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12:08 östlich von Bukarest
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| A fost sau n-a fost? |
| Stadtkino Filmverleih |
| Rumänien 2006 |
| Komödie, ab 12 Jahren |
| Farbe, 89 Minuten |
| OmU (rumänisch mit deutschen Untertiteln) |
| Corneliu Porumboiu |
| Corneliu Porumboiu |
| Mircea Andreescu (Emanoil Piscoci), Teodor Corban (Virgil Jderescu), Ion Sapdaru (Tiberiu Manescu), Mirela Cioaba (Frau Manescu), Luminita Gheorghiu (Frau Jderescu), Cristina Ciofu,Lucian Iftime, Annemarie Chertic, Petrica Sapdaru, Catalin Paraschiv, George Guoqingyun, Constantin Dita, Daniel Badale u.a. |
| Marius Panduru |
| Rotaria |
| Caméra d'Or (Bester Erstlingsfilm) Cannes 2006, Nominierung für Europäischen Filmpreis 2006 (Bestes Drehbuch) |
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Am 22. Dezember 2005, dem Jahrestag des Diktator-Sturzes, versuchen sich zwei Beteiligte, ein Geschichtslehrer und ein alter Pensionist, in einer Fernsehsendung daran zu erinnern. Als dann live Zuseher zugeschaltet werden, beginnt das Chaos. Die widersprüchlichen Aussagen, Selbstdarstellungen und Erinnerungen ergeben ein höchst fragwürdiges und amüsantes Bild der Geschehnisse von damals...
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Wie lange ist es her, dass die Rumänen Ceaucesçu zum Teufel gejagt haben? Was ist aus den revolutionären Mythen geworden? Am 22. Dezember 2005, dem Jahrestag des Diktator-Sturzes, versuchen sich zwei Beteiligte, ein Geschichtslehrer und ein alter Pensionist, in einer Fernsehsendung daran zu erinnern. Als dann live Zuseher zugeschaltet werden, beginnt das Chaos. Die widersprüchlichen Aussagen, Selbstdarstellungen und Erinnerungen ergeben ein höchst fragwürdiges und amüsantes Bild der Geschehnisse...Kein osteuropäisches Land hat sich in den letzten Jahren im eigenen Kino auf ähnlich ernsthafte und zugleich originelle Weise mit der eigenen Geschichte konfrontiert wie Rumänien. Dieser Film ist ein weiteres, herausragendes Beispiel dafür.
Der rumänische Regisseur Corneliu Porumboiu inszenierte eine absurde Komödie, bei der man von Herzen lachen kann, vor allem, wenn sie sich über gewisse kleinstädtische Lebensweisen lustig macht und ein perfektes Gleichgewicht zwischen Ironie und Melancholie hält, in einem Wettstreit zwischen der Wahrheit und deren Verneinung. Im Mittelpunkt steht das Thema der persönlichen Erinnerung und des subjektiven Empfindens als einzige Möglichkeiten der Annäherung an die Realität und jenes des Scheins, der unserem Leben zugrundeliegt. Ein reifer Film, der uns keine Antworten liefern möchte, sondern Zweifel und unerwartete logische Zusammenhänge, und so zu einem poetischen Werk wird, das sich nicht selbst genügt, sondern Ausdruck eines starken Bedürfnisses ist, das der Autor in sich zu tragen scheint. |
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