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| Das Waisenhaus |
| El Orfanato |
| Senator |
| Spanien/Mexiko 2007 |
| Drama/Thriller, ab 16 Jahren |
| Farbe, 102 Minuten |
| OmU (spanisch mit deutschen Untertiteln) |
| Juan Antonio Bayona |
| Sergio G. Sánchez |
| Belen Rueda (Laura), Fernando Cayo (Carlos), Roger Príncep (Simón), Mabel Rivera (Pilar), Montserrat Carulla (Benigna), Andrés Gertrudix (Andrés), Edgar Vivar (Balaban), Geraldine Chaplin (Aurora), Óscar Casas Mireia Renau, Georgina Avellaneda, Carla Gordillo Alicia, Alejandro Campos, Carmen López, Óscar Lara |
| Oscar Saura |
| Fernando Velazquez |
| 7 Goyas 2007 u.v.m. |
| http://www.daswaisenhaus.senator.de |
| Laura kehrt mit ihrem siebenjährigen Sohn Simón an den Ort zurück, an dem sie aufgewachsen ist: ein verlassenes Waisenhaus, das sie nun wieder zum Leben erwecken will. Aber es wird ihr unheimlich, als ihr Sohn von unsichtbaren Freunden erzählt, die er gar nicht kennen dürfte: ihre alten Waisenhausfreunde! Eines Tages verschwindet Simon spurlos ... Ein hochspannender und überaus dicht inszenierter Suspense-Thriller. |
Eine Reise in die Vergangenheit: Laura (Belén Rueda) kehrt nach 30 Jahren an den Ort ihrer frühen Kindheit zurück. Mit ihrem Mann Carlos (Fernando Cayo), einem Arzt, hat sie ein altes Herrenhaus gekauft, das einsam und majestätisch an einer Steilküste am Atlantik steht. Es ist das ehemalige Waisenhaus, in dem sie aufgewachsen ist. Laura und Carlos wollen das Haus renovieren und dort ein Heim für behinderte Kinder einrichten. Simón fürchtet sich jedoch in dem alten Gemäuer und beginnt von unsichtbaren Kindern zu erzahlen. Die Unsichtbaren mischen sich mehr und mehr ins Verhältnis von Mutter und Sohn, die ob der Phantasien von Simón immer besorgter wird. Sogar die bislang verschwiegene Tatsache, dass er nicht Lauras Sohn, sondern ein Adoptivkind ist, will Simón von seinen unheimlichen Spielkameraden erfahren haben. Eines Tages verschwindet er und Laura muss eine Reise in die Vergangenheit des Waisenhauses antreten, die auch ihre eigene ist. Dabei kommt sie einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur...
Zwischen Sein und Schein balanciert dieser ungewöhnliche Thriller, der das Laute meidet und seinen Schrecken aus dem Unerklärlichen zieht. Mit einem unglaublichen Gespür fürs richtige Timing, mit perfekter Ausstattung und alle notwendigen Versatzstücken des Genres lockt Bayona in seine gruselige Schattenwelt und erzeugt tiefe Beklemmung ohne Schock- und Blut-Effekte. Gleichzeitig schafft er es, aktuell brisante Themen wie Kindesmissbrauch oder Postfeminismus in die Geschichte einzubinden. |
| Spieltermin: 4. August 2008, Open-Air-Kino im Burghof |
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