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4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage
4 luni, 3 saptamini si 2 zile
Filmladen
Rumänien 2007
Drama, ab 16 Jahren
Farbe, 112 Minuten, Cinemascope
OmU (rumänisch mit deutschen Untertiteln)
Cristian Mungiu
Cristian Mungiu
Anamaria Marinca (Otilia), Laura Vasiliu (Gabriela 'Gabita' Dragut), Vlad Ivanov (Viarel aka Domnu' Bebe), Alexandru Potocean, (Adi Radu), Ion Sapdaru (Dr. Rusu), Teodor Corban, Tania Popa, Cerasela Iosifescu, Doru Ana, Eugenia Bosânceanu, Marioara Sterian
Oleg Mutu

Goldene Palme Cannes 2007, Europäischer Filmpreis 2007 (Bester Film, Beste Regie) u.v.m.
http://www.4months3weeksand2days.com
Die preisgekrönte, intensive Geschichte einer illegalen Abtreibung im kommunistischen Rumänien.

Rumänien 1987: Das kommunistische Regime unter Ceausescu liegt in den letzten Zügen. Der Alltag ist für die Menschen täglich eine neue Herausforderung, die meisten Dinge sind Mangelware, der Schwarzmarkt blüht. Die Studentinnen Otilia und Gabita teilen ein Zimmer im Wohnheim einer kleinen Stadt in Rumänien. Gabita ist schwanger, Abtreibung illegal – und die beiden Frauen, die keine Ahnung haben, was in einer solchen Situation zu tun ist, schlittern in ein Fiasko. Otilia besorgt das notwendige Geld, doch der Mann, der die illegale Abtreibung in einem Hotelzimmer durchführt, demütigt die beiden Mädchen und verlangt nicht nur mehr Geld, sondern auch Sex, bevor er sich routiniert an sein lukratives Geschäft macht. Nach getaner Arbeit gibt es banale Ratschläge. Die hilflosen Mädchen bleiben ihrem Schicksal überlassen...
Der Rumäne Cristian Mungiu inszeniert sein schmerzhaft intensives Drama über eine illegale Abtreibung im sozialistischen Rumänien schnörkellos und in großer Unerbittlichkeit. Jede Szene ist in langen Einstellungen gedreht, die oft statische Kamera registriert minutiös das Schreckliche, verzichtet aber trotz Nacktheit auf spekulative und spektakuläre Aufnahmen. Ein radikaler und elementarer Film über Vertrauen und Freundschaft, Verantwortung und Vergeblichkeit von Liebe. Die klar durchkomponierten Bilder (und auch die Dialoge) bohren sich hart und erbarmungslos ins Gedächtnis. So entwickelt der Film mit einem Minimum an Aufwand ein Maximum an Wirkung. Ein kleines Meisterwerk, prämiiert mit der Goldenen Palme in Cannes, dem Europäischen Filmpreis und vielen anderen Festivalauszeichnungen.
" ...eine emotionale Wucht, die den Zuschauer weder überwältigt noch überrollt, sondern nur gebannt auf die Leinwand starren lässt." (Die Tageszeitung)