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abstrakt/real
Kurzfilmprogramm mit Kärntner KünstlerInnen zur Ausstellung K08: Konfrontation und Emanzipation
Österreich 1990 - 2006
Kurzfilmprogramm von Kärntner Künstlern


Maria Lassnig, Josef Dabernig, Manuel Knapp, Hubert Silecki, Viktor Rogy, Thomas Woschitz, Sabine Maier, Markus Degen, Alina Kunitsyna, Herwig Turk, Renate Oblack und Michael Pinter, Hubert Lobnig, Bernhard Loibner, Nicole Six und Paul Petritsch, Alina Kunitsyna, Kunstportgruppe Hochobir, Gernot Fischer-Kondratovitsch, Verena Resch, Bernhard Loibner






Unter dem Titel abstrakt/real stehen 17 ausgewählte Kurzfilme von Kärntner FilmemacherInnen auf dem Programm. Zu sehen sind unter anderem Filme von Maria Lassnig, Josef Dabernig, Manuel Knapp, Sabine Maier, Markus Degen, Alina Kunitsyna, Herwig Turk. Die Arbeiten umfassen den Zeitraum der letzten 16 Jahre und bilden ein breitgefächertes Spektrum der Möglichkeiten im Umgang mit den Medien Film und Video ab - vom liebevoll gemachten Trickfilm über Experimentalfilm bis hin zum Pop-Video. Eintritt Frei!
Unter dem Titel abstrakt/real stehen 17 ausgewählte Kurzfilme von Kärntner FilmemacherInnen auf dem Programm. Zu sehen sind unter anderem Filme von Maria Lassnig, Josef Dabernig, Manuel Knapp, Sabine Maier, Markus Degen, Alina Kunitsyna, Herwig Turk. Die Arbeiten umfassen den Zeitraum der letzten 16 Jahre und bilden ein breitgefächertes Spektrum der Möglichkeiten im Umgang mit den Medien Film und Video ab - vom liebevoll gemachten Trickfilm über Experimentalfilm bis hin zum Pop-Video.
Video ist aufgrund seines günstigen Kostenfaktors ein allen KünstlerInnen zur Verfügung stehendes Mittel, das gerne (auch von klassischen Malern) in Anspruch genommen wird, um die eigenen Ausdrucksformen zu erweitern. Das Medium war vor allem in seiner Frühzeit mit einer Reihe von utopischen Vorstellungen verbunden, man erhoffte eine Demokratisierung der Kunst, uneingeschränkte Reproduzierbarkeit, etc. Es stellte ein Alternative zum gängigen Kunstmarkt dar. Kärnten hatte nie eine Ausbildungsstätte für neue Medien und so muss man das Schaffen der KünstlerInnen immer in einen österreichischen Zusammenhang setzen. Österreich war und ist seit Beginn des Einsatzes von Video und Computern in der Kunst ein Zentrum für neue Medien. Die Ars Electronica oder der Steirische Herbst boten der internationalen Szene schon früh eine Plattform. In Wien wurde 1982 an der Hochschule für angewandte Kunst unter Maria Lassnig und Hubert Sielecki (Beide im Filmprogramm vertreten) ein Lehrstudio für Trickfilm und 1984 unter Peter Weibel das Institut für visuelle Mediengestaltung eingerichtet (Im Programm vertreten durch Herwig Turk, Markus Degen, Heiko und Uwe Bressnik, Mitglieder der Kunstsportgruppe.Hochobir). 1993 folgte an der Akademie der Bildenden Künste die Gründung eine Medienklasse unter der Leitung von Peter Kogler (Vertreten durch Alina Kunitsyna).
Maria Lassnig: Maria Lassnig Kantate, 1992
Herwig Turk: time to time, 1992
Hubert Silecki: Airfright, 1995
Josef Dabernig : Wisla, 1996
ReMi (Renate Oblack Michael Pinter), Mobile V, 2000
Markus Degen: Disembodies, 2000
Hubert Lobnig: Riesenschlangen in der Tigergasse, 2001
Bernhard Loibner, Mnemonics, 2003
Nicole Six + Paul Petritsch: Camera Dead, 2003
Pause
Viktor Rogy: Raoul Asslan, 2003/04
Thomas Woschitz: Stay, 2004
Sabine Maier: Kùpele Central, 2004
Manuel Knapp: accelerated lines, 2005
Alina Kunitsyna: O, 2005
Kunstportgruppe Hochobir: Kreuzzug, 2006
Gernot Fischer-Kondratovitsch: Rock’n Roll James Bond, 2007
Verena Resch: Moving Landscape 8, 2007
Pause
Bernhard Loibner, Surface Texture # 1, Performance, 2008 (Uraufführung)
Spieltermin: 31. Juli 2008 (Open-Air-Kino im Burghof, Eintritt frei!)