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Abbitte
Atonement
UIP
GB/Frankreich 2007
Drama/Romanze/Kriegsfilm, ab 12 Jahren
Farbe, 122 Minuten
OmU (englisch/französisch mit deutschen Untertiteln)
Joe Wright
Christopher Hamptonn nach Ian McEwan
Keira Knightley (Cecilia Tallis), James McAvoy (Robbie Turner), Romola Garai (Briony, 18 Jahre), Vanessa Redgrave (Briony), Brenda Blethyn (Grace Turner), Saoirse Ronan (Briony Tallis, 13 Jahre), Patrick Kennedy (Leon Tallis), Benedict Cumberbatch (Paul Marshall), Juno Temple (Lola Quincey), Peter Wight (Polizeiinspektor), Harriet Walter (Emily Tallis), Michelle Duncan (Fiona MacGuire), Gina McKee (Schwester Drummond), Daniel Mays (Tommy Nettle), Nonso Anozie (Frank Mece), Anthony Minghella (Interviewer), Jérémie Renier (Luc Cornet), Charlie von Simson (Jackson), Felix von Simson (Pierrot), Tilly Vosburgh (Evacuees' Mutter)
Seamus McGarvey
Dario Marianelli
2 Golden Globes 2008 (Bester Film, Beste Filmmusik), Nominierung für Goldenen Löwen Venedig 2007
http://www.atonementthemovie.co.uk/sit
Anspruchsvolle und optisch reizvolle Verfilmung von Ian McEwans Roman über die tragischen Konsequenzen einer Verleumdung.
England in den dreißiger Jahren. Es ist ein prächtiger Sommer auf dem Lande. Hinter dem Horizont braut sich das todbringende Gewitter des Zweiten Weltkrieges zusammen, doch für die 13-jährige Briony Tallis, Tochter einer reichen Familie, ist der nahe Krieg ungefähr so real wie eine Fahrt zum Mond. Ihre Gedanken kreisen einzig und allein um Robbie, den attraktiven Sohn des Hausverwalters. Auch er mag das fantasievolle Mädchen gern, doch sieht er Briony als Kind. Sein Herz schlägt für Brionys wunderschöne ältere Schwester Cecilia, die sich ebenfalls heftig in Robbie verliebt hat. Heimlich – selbstverständlich –, denn damals galt es als höchst unschicklich, Gefühle offen zu zeigen. So gibt es nur vielsagende Blicke, verstohlene Gesten, zaghafte Hoffnungen und viele Missverständnisse – bis sich eines Tages die heftigen Gefühle einfach nicht mehr im Zaum halten lassen und Cecilia und Robbie in der Bibliothek des altehrwürdigen Hauses wie die Wilden übereinander herfallen. Was die beiden jedoch nicht ahnen, ist, dass noch jemand Zeuge der denkwürdigen Szene war: Briony, die mit dem, was sie gesehen hat, überhaupt nicht umgehen kann. Als sie durch einen tragischen Zufall am selben Abend im Park des Anwesens Zeugin einer echten Vergewaltigung wird, behauptet das total verstörte Mädchen wider besseren Wissens, Robbie wäre der Täter gewesen.
Eine Aussage, die das Leben aller Beteiligten aufs Dramatischste verändert: Robbie wird verhaftet und nach Ausbruch des Kriegs an die vorderste Front eingezogen. Cecilia, die unerschütterlich an seine Unschuld glaubt, vergräbt sich in Einsamkeit – und Briony selber versucht, durch aufopferungsvollen Einsatz als Krankenschwester die schreckliche Schuld zu tilgen, die sie an jenem schicksalsträchtigen Abend auf sich geladen hat. Mittlerweile bereut sie, dass sie allein das Glück zweier Menschen, die ihr doch so nahe standen, zerstört hat. Doch die Liebe zwischen Cecilia und Robbie ist nach wie vor stark, so fern sie einander auch sein mögen. Kann Briony ihren Verrat vielleicht doch noch gut machen ...?
Wie schon in Stolz und Vorurteil meistert der Engländer Joe Wright eine Literaturverfilmung mit inszenatorischer Kreativität. Seine Adaption eines Romans von Ian McEwan ist anspruchsvoll in der Dramaturgie und stark in der Bildkomposition.
»Ein filmischer Wurf voll Kraft und Eigenart, aus der himmlischen Keira Knightley und dem irdischen James McAvoy macht Joe Wright ein melodramatisches Liebesunglückspaar von großem Kinoformat.« (Der Spiegel)
Spieltermin: 9. August (Open-Air-Kino im Burghof)