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Der letzte Mann
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| Der letzte Mann |
| Transit-Film |
| Deutschland 1924 |
| Drama, ab 10 Jahren |
| SW, 85 Minuten |
| Stummfilm mit Live-Orchesterbegleitung |
| Friedrich Wilhelm Murnau |
| Carl Mayer |
| Emil Jannings, Max Hiller, Emilie Kurz, Hans Unterkircher, Olaf Storm, Hermann Vallentin, Georg John, Emmy Wyda |
| Karl Freund |
| Eigene Komposition von Florian Reithner |
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| Stummfilmklassiker von F. W. Murnau mit Live-Orchester (Symphonisches Blasorchester Klagenfurt) und einer eigens komponierten Begleitmusik von Florian Reithner. |
F.W. Murnaus DER LETZTE MANN verspricht auch heute noch ein eindrucksvolles Leinwanderlebnis, zumal dieser Film 1924 mit seinen technischen Neuerungen, vor allem aber durch die einzigartige schauspielrische Leistung von Emil Jannings, Furore im europäischen Kino machte: Berlin, Jahrhundertwende. Der alte Portier des Luxushotels Adlon, der mit großem Engagement seinen Beruf ausübt und sich als erster Mann fühlt, muss seine Portierslivree ablegen. Damit bricht für ihn eine Welt zusammen. Denn mit der Uniform und der Stellung war er in der Hinterhofwelt, in der er lebte, eine geachtete Persönlichkeit. Zum Toilettenwärter degradiert, stiehlt er nachts die Uniform, um den Schein zu wahren. Doch ausgerechnet am Hochzeitstag seiner Nichte kommt die Wahrheit ans Licht ...
Stummfilm mit Livemusik dieses Projekt des Symphonischen Blasorchesters (SBOK) begeisterte bereits 2004 das Klagenfurter Publikum mit dem Stummfilmepos Metropolis. Während jedoch Metropolis noch mit der Originalmusik aufgeführt wurde, ging der künstlerische Leiter des SBOK, Michael Seeber, nun einen Schritt weiter: für DER LETZTE MANN wurde der junge Wiener Komponist Florian Reithner beauftragt, eine neue, effektvolle Begleitmusik zu komponieren was ein einmaliges Hörerlebnis verspricht. Reithner, Komponist von rund 400 Werken für Orgel, Chor, Ensembles und Symphonieorchester, verstärkt die Wirkung des opulent gestalteten Films auf besondere Weise. Einfühlsame Passagen wechseln sich mit Melodien voller großstädtischer Verve ab, da und dort blitzen Zitate bekannter Werke auf. Kurzum: Reithner komponierte eine bunte Partitur, die wie angegossen passt und zusammen mit dem Film ein Gesamtkunstwerk formt. |
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